Sammlungen
Sammlungen
Eine Sammlung ist ein kurzer Weg durch das Nachschlagewerk für eine bestimmte Aufgabe. Wählen Sie die, die Ihrer Situation am nächsten kommt, und lesen Sie der Reihe nach: von kurzen Antworten bis zur ausführlichen Erklärung.
Das Wort „Fenster“ kam einst aus dem Lateinischen, und heute käme niemand auf die Idee, es fremd zu nennen – so lebt Sprache.
In die Sammlungen kommen nur veröffentlichte Seiten des Nachschlagewerks. Die Marke neben dem Titel zeigt die Tiefe: „Für den Einstieg“ steht für kurze Antworten und Tabellen, „Vertiefung“ für Beiträge mit Erklärungen und Beispielen.
Wörter aus der Bürokommunikation
Arbeitschats sind voller Lehnwörter. Manche sind praktisch und allen verständlich, andere ersetzt man besser, wenn die Nachricht das Team verlässt.
- Russische Lehnwörter und ihre Alternativen (auf Russisch)Für den Einstieg
Ein Blick in eine andere Sprache: unsere russischsprachige Übersicht zu Bürowörtern wie Deadline und Feedback mit möglichen Ersatzwörtern.
- Eine Nachricht umschreibenVertiefung
Eine Arbeitsnachricht Schritt für Schritt: Hauptgedanke an den Anfang, Verben statt Substantive, verständliche Wörter.
- Schreiben und StilFür den Einstieg
Antworten zu Amtsdeutsch, Höflichkeit und Satzlänge in der geschäftlichen Korrespondenz.
Paare, die verwechselt werden
Paronyme klingen ähnlich, deshalb nimmt beim schnellen Tippen leicht ein Wort den Platz des anderen ein. Ein einprägsames Beispiel pro Paar hilft beim Merken.
- Scheinbar und anscheinendFür den Einstieg
Scheinbar ist, was nur so wirkt, aber nicht zutrifft; anscheinend ist, was so aussieht und vermutlich auch stimmt.
- Wieder und widerFür den Einstieg
Wieder heißt erneut oder zurück, wie in „wiederholen“; wider heißt gegen, wie in „widersprechen“.
- Effektiv und effizientVertiefung
Das erste Wort betrifft die Wirkung, das zweite den Aufwand. Im Glossar wird erklärt, was man überhaupt Paronyme nennt.
Wörter mit Geschichte
Viele vertraute Wörter kamen so lange vor unserer Zeit aus anderen Sprachen, dass ihre Herkunft überrascht. Hier einige Beispiele mit gut gesicherter Geschichte.
- Büro und BalkonFür den Einstieg
Beide Wörter stammen aus dem Französischen: bureau und balcon. Heute klingen sie ganz deutsch und werden wie eigene Wörter gebeugt.
- Sport und KeksFür den Einstieg
„Sport“ wurde aus dem Englischen übernommen, und auch „Keks“ kommt von dort: Es geht auf das englische „cakes“ zurück.
- FensterVertiefung
Das Wort geht auf das lateinische fenestra zurück und kam mit dem Steinbau der Römer ins Deutsche. Wo man solche Geschichten findet, steht in der Gruppe über Wörterbücher.
Lesen Sie auch
- Praxis
Wie Sie eine Arbeitsnachricht verständlicher formulieren: Vorbereitung, Schritte mit fiktiven Beispielen, Fehler und Checkliste. Dazu der Beitragskatalog.
- Fragen
Kurze Antworten zu Wortbedeutungen, Paronymen, Lehnwörtern, Amtsdeutsch und dem Stil geschäftlicher Korrespondenz.
- Glossar
Glossar: Lehnwort, Lehnübersetzung, Paronym, Neologismus, Amtsdeutsch, Pleonasmus und Arten von Wörterbüchern.
- Bereiche
Vier Themen des Nachschlagewerks: Lehnwörter, Paronyme und Verwechslungen, klares Schreiben, Wörterbücher und Wortprüfung.
Quellen
- Aktuelle Bedeutungs-, Rechtschreib- und Herkunftswörterbücher der deutschen Sprache
Die Erläuterungen sind allgemein gehalten und geben den Stand zum angegebenen Datum wieder. Sprache verändert sich langsam, aber sie verändert sich: Weicht unser Rat von einem aktuellen Wörterbuch ab, richten Sie sich nach dem Wörterbuch. Für offizielle Schriftstücke gelten die Gestaltungsregeln Ihres Arbeitsumfelds.